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Bericht vom 6. Treffen der LG Baden Württemberg am 16.05.2009 in Konstanz
Die
Landesgruppe Baden-Württemberg hatte sich am 16.Mai im wahrsten Sinne des Wortes,
die richtige Zeit und den richtigen Ort für ihr sechstes Treffen ausgesucht.
Bei schönstem Wetter und einer Bilderbuchkulisse, trafen sich rund 44
Betroffene, Angehörige und Interessenten aller Altersklassen in der Schmieder
Klinik Konstanz. Nicht nur das Wetter war warm, sondern auch der Empfang, den
uns Frau Monika Seifert, Frau Petra Möller und Frau Anja Jehle bereiteten.
Nach
und nach füllte sich der von der Schmieder Klinik zur Verfügung gestellte Seminarraum und fast alle Teilnehmer ergriffen die
Gelegenheit sich untereinander auszutauschen.
Es gab genügend Zeit für Kontakte, bevor die Landesgruppenleiterin Frau Jehle
einige freundliche Worte zur Begrüßung, zur Vorstellung der Vorstandsmitglieder
und zu den Aufgaben des Vereins an die Besucher richtete. Auf die Frage, ob
sich unter den Anwesenden ein Arzt oder Therapeut befände, meldete sich ein aus
der Umgebung stammender Ergotherapeut.
Die
Landesgruppenleiterin Frau Jehle begrüßte ihn freundlich und nützte die
Situation um daran zu erinnern: wie schwierig es für die Betroffenen immer
wieder ist, den richtigen Arzt und Therapeuten zu finden, da man leider sehr
oft von der Außenwelt und den Ärzten nicht
wirklich ernst genommen werde.
Als
Highlight des Mittags kündigte Frau Jehle den Vortrag von Oberfeldarzt Dr.med.
U. - M. Mauer an, der sich ab 14.00 Uhr
dem Thema: „Update Syringomyelie und ursächliche Erkrankungen", widmen
sollte. Bis dahin war also genügend Zeit für eine kleine Pause und für
Gespräche, die Einige sehr gerne nutzten um sich mit dem Ergotherapeuten zu
unterhalten.
Herr
Dr. Mauer gestaltete seinen Vortrag äußerst humorvoll und interessant. Durch
sein mitgebrachtes Bildmaterial fesselte er nicht nur seine Zuhörer sondern erklärte
es auch für einen Laien gut verständlich. Den Schwerpunkt in seinem Vortrag
bildete ein Überblick über die jeweiligen Erscheinungsformen der
Chiari-Malformation sowie die verschiedenen Operationstechniken bei der
Behandlung von Syringomyelie. Bei aller
Fachlichkeit waren die Kommentare von Herrn Dr. Mauer für uns als Zuhörer auf
eine gewisse Art auch beruhigend, da er immer wieder betonte, dass das Abwägen
von Nutzen und Risiken einer Operation immer die höchste Priorität hat.
Anschließend
gab es noch die Möglichkeit, Fragen an Herrn Dr. Mauer zu stellen, welche er
kompetent und geduldig beantwortete.
Mit
jeweils einem Präsent und einem herzlichen Dankeswort verabschiedeten Frau
Seifert und Frau Jehle Herrn Dr. Mauer.
Die
Angehörigen und Betroffenen hatten jetzt noch die Möglichkeit, sich bei einer
Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen untereinander auszutauschen. Es wurden
wieder zahlreiche neue Kontakte geknüpft und eifrig Adressen ausgetauscht. Es war
wahrlich eine gelungene Veranstaltung.
Vanessa
Dekarz
Diese
Veranstaltung wurde von der AOK Baden-Württemberg gefördert.
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