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Treffen in der Hansestadt Greifswald

 

Bericht vom 1. internationalen Syringomyelie und Chiari Malformation - Treffen in der Hansestadt Greifswald am 20.06.2009, in der BDH-Klinik.  

 

 

„Das etwas andere Treffen"

 

Wer meint, jetzt ist der JoGe größenwahnsinnig geworden, der irrt.

Es war das 1. Treffen und es war international!

 

Bereits im Dezember letzten Jahres sind Gundi und ich, nach monatelangen Vorbereitungen,

nach Greifswald gefahren um mit den Herren Privatdozenten Dr. Fritsch und Dr. Platz zu sprechen. Am Ende waren wir uns einig, das wir gemeinsam ein Treffen für Syringomyelie und Chiari Malformation Betroffene veranstalten wollen.

Jetzt ging die Arbeit erst richtig los: zuerst einen Termin festmachen, dann den Raum, um die Bewirtung musste sich gekümmert werden und nicht zuletzt mussten die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern erfahren, das es dieses Treffen gibt.

 

Die Hauptlast der Organisation vor Ort trug dabei Frau M. Mertin, die Sekretärin von Herrn PD Dr. Platz. Die BDH-Klinik zeigte sich dabei sehr spendabel, so dass Kaffee, Kuchen, Mineralwasser und der Raum kostenlos zur Verfügung gestellt wurden.  Ein großes Kompliment und herzlichen Dank dafür.

 

Auf der Homepage von Greifswald stehen einige Städte, mit denen Greifswald Städtepartnerschaften hat, so auch mit 2 ponischen Städte. Durch die Nähe zu Polen suchte und fand ich im Internet ein polnisches Forum für Chiari Malformation (http://forum.acmis.pl/viewforum.php?f=10 ). Dort platzierte ich unsere Einladung, worauf sich ein reger Austausch zwischen der Betroffenen in Polen entwickelte. Am Ende kamen Sie mit 6 Personen, 5 Betroffenen und einer Begleitperson.

 

Da die Hansestadt Greifswald für sich den Titel einer „Gesundheitsstadt" beansprucht, wurde natürlich deren Oberbürgermeister Herr Dr. König nicht nur eingeladen, sondern gleichzeitig um die Schirmherrschaft für diese Veranstaltung gebeten, was er gern übernahm.

Aus terminlichen Gründen war dann die Leiterin des Gesundheitsamts, Frau Dr. Kühn, stellvertretend für den OB anwesend. Sie überbrachte herzliche Grußworte und zeigte sich an dem gesamten Thema sehr interessiert. Sogar ein Betroffener fand durch sie den Weg zu unserer Veranstaltung.

 

Als Übersetzerin konnte Frau Dr. Oderska gewonnen werden, eine Neurologin der Uni-Klinik Greifswald, die vorher auch in der BDH -Klinik bereits gearbeitet hatte.

 

Vom BDH, dem Träger des Hauses, war Frau Abel bei der Veranstaltung dabei. Sie leitet die Geschäftsstelle des BDH Kreisverbands Greifswald als stellvertretende Vorsitzende.
So, dann ging es endlich los: pünktlich und für uns ungewohnt um 13.15 Uhr begann ich, wie immer, mit dem Krokodil-/Haiwitz.

Danach wurde den Anwesenden mit Hilfe der neu überarbeiteten Präsentation, der DSCM e.V. vorgestellt. Hier der weitere Ablauf:

 

13:45 - 14:00 Uhr

Grußwort , Herr König, Oberbürgermeister der Hansestadt Greifswald,

            als seine Vertretung: Fr. Dr. Kühn, Leiterin des Gesundheitsamts

 

14:00 - 14:40 Uhr

Diagnostik und Therapie bei Syringomyelie und Chiari-Malformation

      Priv.-Doz. Dr. Michael Fritsch

Stellv. Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie

Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

                         

15:00 - 15:40 Uhr

Rehabilitation bei Syringomyelie und Chiari-Malformation

      Priv.-Doz. Dr. Thomas Platz

Chefarzt des Neurologischen Rehabilitationszentrums der BDH-Klinik Greifswald

An-Institut der Ernst-Moritz-Arndt-Universität

 

Anschließend gab es Zeit und Gelegenheit Fragen zu stellen, wovon reichlich Gebrauch gemacht wurde. Einige hatten sogar Bilder (MRT Aufnahmen) dabei.

 

Unter den Insgesamt 38 Teilnehmern befanden sich, außer den Referenten, auch 5 Ärzte, die von den interessanten Vorträgen angelockt, sogar noch Fortbildungspunkte dafür bekamen.

 

Unter den anwesenden Ärzten war auch der Neurourologe der BDH -Klinik, Herr Dr. J. Bremer dabei, mit dem ich mich auch unterhalten durfte.

 

In Greifswald findet man eine sehr, sehr große Kompetenz sowohl von der Operativen, als auch von der rehabilitativen Seite, bis hin zur beruflichen Eingliederung.

 

Mit anderen Worten: alles auf engem Raum, alle arbeiten zusammen zum Wohle des Patienten!

 

Am Ende war es ein langsames auseinander gehen, da es immer wieder zu Gesprächen kam.

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