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Home arrow Wissenschaftlicher Beirat arrow Beirat für Neurochirurgie
   
 

Prof.Dr.med. Jörg Klekamp

Leitender Zentrumsarzt - Facharzt für Neurochirurgie
Christliches Krankenhaus Quakenbrück e.V. - akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Hannover 

Prof.Dr. Klekamp erhielt seine neurochirurgische Ausbildung bei Prof.Dr.Dr. Samii in Hannover und war bis Ende 2003 als Oberarzt im Nordstadt Krankenhaus Hannover tätig. Seit Anfang 2004 leitet er, zusammen mit zwei weiteren gleichberechtigten Neurochirurgen, den Fachbereich Wirbelsäulenzentrum und Neurochirurgie im Christlichen Krankenhaus Quakenbrück.
 
In seinem Fachbereich stehen die minimalinvasive Wirbelsäulenchirurgie, Behandlung von Chiari Malformation und Syringomyelie ebenso im Vordergrund, wie die Behandlung von Rückenmarkstumoren. Daneben ist sein Fachbereich auf die Therapie von chronischen Schmerzen spezialisiert.
Im übrigen ist das Spektrum seines Fachbereichs sehr umfangreich (Wirbelsäulenoperationen, Nervenoperationen, Spina Bifida, Tumore der Schädelgrube, Hydrocephalus u.v.m.)    
 
 

Priv. Doz. Oberfeldarzt Dr. med. Uwe Max Mauer

Facharzt für Neurochirurgie 
stellvertretender Leiter der Abteilung für Neurochirurgie am Bundeswehrkrankenhaus Ulm

Dr. Mauer ist 1984 in die Bundeswehr als Sanitätsoffizier-Anwärter eingetreten, seit 1993 Truppenarzt im Transportbattalion. 1995 hat er seine Ausbildung zum Facharzt für Neurochirurgie fortgesetzt, bis er schließlich 2001 als Oberfeldarzt stellvertretender Leiter der Abteilung für Neurochirurgie wurde.

Dr. Mauer hat viele Fachvorträge auf fachärztlichen Kongressen gehalten und auch viele Artikel in Fachzeitschriften zu komplexen Themen der Neurochirurgie veröffentlicht.

Ohne Zweifel zählt auch Dr. Mauer zu den Spezialisten für Syringomyelie und Chiari Malformation

 
 

Prof. Dr. med. Florian Roser

Facharzt für Neurochirurgie, Rettungsmedizin, IDMM
Klinik für Neurochirurgie am Universitätsklinikum Tübingen

Prof. Dr. Florian Roser erhielt seine neurochirurgische Ausbildung bei Prof. Samii in Hannover, später bei Prof. Tatagiba in Tübingen.

Facharzt seit 2005; Habilitation in 2007.
Forschungsschwerpunkte: Schädelbasis- und Rückenmarkschirurgie, hier vor allem die Syringomyelie.
Habilitationsthema über verbesserte Diagnostik bei Syringomyelie wofür er 2007 einen renommmierten amerikanischen Forschungspreis erhält.

Selbsthilfevereinigungen tragen sehr viel zum besseren Verständnis der Patienten für Ihre Erkrankung bei, sie führen gleichzeitig zu einem starken Interesse auch der Mediziner, auf diesem Gebiet dann neue Leistungen bzw. Forschungen zu erbringen.
Die Unterstützung solcher Vereinigungen sind für uns Neurochirurgen sehr wichtig, um zu spüren, welche Probleme wirklich vordringlich sind, wo Handlungsbedarf oder Aufklärung notwendig ist.  

 
 

Dr. Dieter Class

Neurochirurgische Universitätsklinik
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Zwischen 1987 und 1993 war ich an der  Neurochirurgischen Universitätsklinik in Frankfurt am Main tätig, von 1993 bis 2006 in der Neurochirurgischen Klinik des Katharinenhospitals in Stuttgart. Dort hatte  ich als Oberarzt in der Abteilung für Kinderneurochirurgie Gelegenheit, Kinder und Erwachsene mit ZNS-Fehlbildungen, Hydrocephalus und Erkrankungen wie der  Chiari-Malformation und Syringomyelie zu betreuen.

Dank einer verbesserten  medizinischen Versorgung erreichen betroffene Kinder heute in der Regel das Erwachsenenalter; manche Erkrankungen dieser Art werden umgekehrt dank einer verbesserten Diagnostik heute nicht selten erst im Erwachsenenalter diagnostiziert. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, haben wir im vergangenen Jahr im Katharinenhospital in Stuttgart eine spezielle Sprechstunde eingerichtet.

Seit Januar 2007 bin ich als Oberarzt an der Neurochirurgischen Universitätsklinik Magdeburg tätig, wo ich diese Arbeit fortsetzen kann. Aus  bisher gewonnenen Erfahrungen ergab sich die  Schlussfolgerung, dass eine interdisziplinäre Betreuung betroffener Patienten im Dialog mit verschiedenen Fachdisziplinen genauso wichtig ist wie Kontakt und Absprachen mit Fördervereinen und Selbsthilfegruppen, die die vielfältigen  Interessen der Patienten am besten überblicken, um eine optimale langfristige Betreuung zu gewährleisten.

 
 

Prof. Dr. med. Steffen K. Rosahl

Chefarzt Klinik für Neurochirurgie
HELIOS Klinikum GmbH Erfurt

Steffen Rosahl (44) ist außerplanmäßiger Professor für Neurochirurgie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und seit 2006 Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie am HELIOS Klinikum in Erfurt.

Er promovierte 1992 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena über den Zusammenhang zwischen Änderungen der Herzfrequenz und elektrischen Hirnpotenzialen in Erwartungssituationen und habilitierte 2003 an der Medizinischen Hochschule Hannover über die elektrische Tiefenstimulation des Hirnstamms bei Gehörlosen.

Als Neurophysiologe und Neurochirurg war er sowohl an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena (1989-92), dem Center for Neuroscience der University of California Davis (1992-93), dem Akademischen Lehrkrankenhaus Nordstadt der Medizinischen Hochschule Hannover (1993-2003) als auch dem International Neuroscience Institute in Hannover (2000-2003) tätig. 2003-2006 war er Leitender Oberarzt und Stellvertretender Direktor der Abteilung Allgemeine Neurochirurgie der Universität Freiburg.

Seine chirurgische Expertise basiert auf einer breiten Ausbildung bei Prof. Dr. Madjid Samii und umfasst vor allem das Gebiet der intrakraniellen und intraspinalen Neurochirurgie. Zu diesem Feld gehören auch die Syringomyelie und die Chiari-Malformation. 2001 publizierte er erstmals über das Tethered-Cord-Syndrom, 2007 hat er ein Buchkapitel dazu veröffentlicht („Primary Tethered Cord Syndrome" in „Samii`s Essentials in Neurosurgery, Springer, 2007).

Die oft langen Leidenswege von Patienten mit Syringomyelie und Chiari-Malformation, die verbreitete Hilflosigkeit, die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse, die Verbesserungen in der Diagnostik und gute eigene mikrochirurgische Erfahrungen haben Prof. Rosahl veranlasst, den Kontakt zu ärztlichen Kollegen und Patienten zu pflegen, um zu lernen, aufzuklären und aktiv zu helfen. Durch das Engagement der ersten Vorsitzenden des Deutschen Syringomyelie und Chiari Malformation e.V. ergab sich für ihn ein willkommener Anlass, für diese Arbeit ein breiteres Forum zu finden.

   
   
   

 

 
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